Generalversammlung der FWG der Verbandsgemeinde Offenbach am 16.04.2008 Drucken

Bei ihrer Mitgliederversammlung in Hochstadt haben die Freien Wähler der Verbandsgemeinde Offenbach ein positives Fazit der laufenden Amtsperiode gezogen und erste Weichen in Richtung Kommunalwahl 2009 gestellt. In personeller Hinsicht war Kontinuität Trumpf, in organisatorischer Hinsicht wollen die Freien Wähler stärker werden.

 

Vorsitzende Brigitte Novak-Josten sagte, die FWG trage Verantwortung in der Verbandsgemeinde im Sinne einer sachlichen Arbeit, die für Alternativen gegenüber der Routine offen bleibe. Aus ihrem Geschäftsbereich Schulorganisation berichtete sie als VG-Beigeordnete, die Betreuung an den drei Grundschulen laufe erfreulich konstant. Die Ganztagsschule in Offenbach etabliere sich mehr und mehr. Das pädagogische Konzept komme gut an, und die zuständige Schulleitung sei sichtlich engagiert. Mit den neu übergebenen Spielgeräten könnten die Kinder sich auch draußen austoben. Sie selbst arbeite zur Zeit mit der Verwaltung daran, wie sich das gewünschte Mittagessen für die betreuten Grundschüler in Hochstadt realisieren lasse.

 

Die aus Sicht der Vorsitzenden gute Zusammenarbeit in den Gremien konnte Matthias Bodenseh in seinem Bericht als Fraktionsvorsitzender bestätigen. Seit die FWG mitregiere, könne die Verbandsgemeinde aus ihren Einnahmen bezahlen, was der Rat an Ausgaben beschließe. Auch würden manche Kredite aus der Zeit vor dem politischen Wechsel abgetragen. Der Rahmen dafür sei allerdings begrenzt, wenn wie zur Zeit etwa ein Sanierungsbedarf in der Queichtalhalle auftrete und entsprechende Mittel binde. Die Verbandsgemeinde-Umlage sei bei 40% konstant geblieben. Zugunsten der Dorfentwicklung und dafür möglicher Zuschüsse vom Land beteilige sich Offenbach mit benachbarten Verbandsgemeinden am Integrierten Landwirtschaftlichen Entwicklungskonzept ILEK.

 

Als Beitrag zur organisatorischen Stärkung der FWG beschloß die Mitgliederversammlung, einen Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit einzurichten, dem neben dem Journalisten Manfred Novak je ein führendes Mitglied aus Verbands- bzw. den vier Ortsgemeinden angehören. Ferner wird die FWG VG angesichts ihrer guten Finanzlage alle vier örtlichen Wählergruppen mit jeweils 400 € für deren Wahlkampf unterstützen. Die Mitgliederzahl sei konstant, informierte Schriftführer Hans-Jürgen Lutz. Die Vorsitzende sagte, nach ihrem überdurchschnittlichen Wahlergebnis 2004 werde die FWG VG demnächst wohl fünf statt bisher vier Kandidaten auf der Liste der Kreis-FWG bekommen. Andererseits müssten die Freien Wähler als politisch Mitverantwortliche der zweitkleinsten Verbandsgemeinde im Kreis die Kommunalverwaltungsreform im Auge behalten.

 

Aus den Ausschüssen bzw. Orten wurde berichtet, dass auf die Bürger trotz hoher Investitionen in Wasser und Abwasser keine höheren Beiträge zukämen. Im Trinkwasser natürlich als Metall vorkommendes Uran sei kein gefährlich angereichertes Spaltmaterial.
Den von Rechner Jochen Merkel vorgelegten Kassenbericht bestätigte Prüferin Hildegard Held. Auf ihren Antrag hin entlastete die Versammlung den Vorstand.


Der neue Vorstand:
Brigitte Novak-Josten, 1. Vorsitzende
Rudi Brauch, stellvertretender Vorsitzender
Jochen Merkel, Rechner
Hans-Jürgen Lutz, Schriftführer

Beisitzer:

Gebhard Albrecht
Ottmar Gensheimer
Gerti Kupper
Hilarius Müller
Manfred Novak
Heide Pahle
Waldemar Pahle
Rochus Rehers
Ulla Scherer

Kassenprüfer:
Hildegard Held
Martin Maurer

Manfred Novak